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Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Mitchristen,

wenn der Monat März beginnt, dann steht in diesem Jahr der Fasching auf seinem Höhepunkt, den „drei tollen Tagen“. Da möchte ich Ihnen allen recht frohe Tage wünschen, voll Spaß und gelöster Freude!

Über Nacht ändert sich dann alles: Der graue Aschermittwoch verdrängt schlagartig die bunten Faschingsfarben. Es beginnt die Fastenzeit. Diese darf man nicht isoliert sehen, denn sie ist die Vorbereitung und Hinführung auf das Osterfest, das Fest der Auferstehung Jesu, und damit der Kern christlichen Lebens. Hier gründet unsere Hoffnung auf die eigene Auferstehung, das unvergängliche Leben.

„Kehrt um!“ Diesen Ruf kann man in der Fastenzeit oft in der Kirche hören. Aber diese Aufforderung sagen uns eindringlich auch die Naturwissenschaftler. „Ihr treibt die ganze Erde mit Riesenschritten in eine unumkehrbare Katastrophe!“ - „Kehrt um!“ Dies sagen uns auch die Verkehrsexperten: Immer größere und schnellere Autos, und ohne Auto geht schon gar nichts. Die Straßen und die Atemluft halten da nicht mehr lange mit. Und die vielen Urlaubsreisen selbst in die entferntesten Länder… Das Ozonloch in der Atmosphäre lässt grüßen. „Kehrt um!“ meinte auch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“. In der Natur hängt ja alles zusammen, alles braucht einander um leben zu können. Die extensive Landwirtschaft zerstört auf Dauer mehr als sie an Gewinn einbringt. Die Rückkehr zu naturgemäßer Erzeugung wird viel kosten, nicht nur für die Bauern, sondern für uns alle, aber sie ist notwendig! „Kehrt um!“ möchte man Trump und Putin zurufen, die den Atomwaffen- Sperrvertrag aufgekündigt haben, und damit ein neues atomares Wettrüsten riskieren! - „Kehrt um!“ muss man auch in unsere Arbeitswelt hineinrufen. Vielfach - längst nicht bei allen - sind die Löhne gut, aber der Leistungsdruck macht Menschen krank, belastet dann oft das Familienklima. Und für die Alten und die Kinder fehlt die notwendige Zeit.

Und Gott? „Kehrt um zu mir - und ihr werdet leben!“ sagt Gott uns durch seine Propheten. Die richtige Umkehr muss in unseren eigenen Herzen beginnen, dort, wo Gott in uns wohnt und unser Gewissen zum Guten stärkt.

Eine Zeit voll Kraft und Segen wünscht Ihnen
Ihr Reinhold Kargl, Pfr i. R.

 

Neue Gemeindereferentin ab September 2018

2018 07 20 4cf1d2fc Evi Warnke Copyright PrivatLiebe Mitchristen,

sicherlich werden Sie, wenn Sie mein Bild betrachten, denken: Das Gesicht kenne ich doch!
Das kann gut möglich sein, denn als Gemeindereferentin bin ich schon einige Jahre im kirchlichen Dienst tätig.
Wenn wir uns begegnet sind, z.B. in der Pfarrei, im Haus Immanuel bei Sr. Ludgera, oder auf einer Dekanatsveranstaltung, dann hatte das immer mit religiöser Familienarbeit zu tun. In den letzten 15 Jahren war ich für diesen Bereich im Dekanat Bad Neustadt zuständig.

Mein Name ist Evi Warnke. Ich wohne mit meiner Familie in Unterelsbach. Ab 01. September 2018 werde ich in der Region Rhön, also in der PG „Immanuel - Hohe Rhön“, in der PG „Am Kreuzberg“ und in der PG „Die Walddörfer“ meine Arbeitskraft und Ideen einbringen.

Das Motto, das über mein kirchliches Engagement steht, heißt: Von Mensch zu Mensch eine Brücke baun`....

Gern bin ich mit Menschen zusammen, suche die Gemeinschaft und lasse mich von neuen Ideen begeistern. Mitten in unserem Leben mit all` seinen Höhen und Tiefen möchte ich den Glauben Jesu zur Sprache bringen. Jesus ist für mein Leben wie ein Brückenbauer, der die Hände zu den Menschen ausstreckt. Er ist für mich einer, der Menschen wieder mitten ins Leben stellt. Seine Liebe zu den Menschen, seine tiefe Verbindung zu Gott seinem Vater und dem Heiligen Geist, der in unseren Herzen wohnt, gilt es immer wieder zu entdecken.

Jesus der Brückenbauer, der Gräben überwindet, der Verbindung schafft, der uns weiterführt auf unserem Weg. Ein Bild, das mich immer wieder zum Nachdenken bringt. Ein Bild, das für mich Richtschnur ist. Jesus der Brückenbauer, der die Hände zu den Menschen ausstreckt. Sie selbst können dieses Bild für sich entdecken, wenn Sie auf dem Franziskusweg an der Station Frieden über eine ausgetretene Holzbrücke laufen und dabei die geschnitzten Hände am Handlauf bewundern.

Ich freue mich auf eine Begegnung mit Ihnen
Ihre Evi Warnke, Gemeindereferentin

 

Veränderte Messzeiten

Aufgrund der Bildung einer größeren Seelsorgeeinheit ergeben sich folgende Änderungen:

  • Ab Februar 2017 werden wir grundsätzlich am Wochenende insgesamt acht Heilige Messfeiern anbieten. In der Pfarreiengemeinschaft „Die Walddörfer, Sandberg“ sind es zwei, in der PG „Am Kreuzberg, Bischofsheim“ sind es vier und in der PG „Immanuel, Oberelsbach“ auch zwei.

  • Die Gottesdienstzeiten sind samstags, 18.00 Uhr Vorabendmesse und sonntags um 8.30 Uhr und 10.15 Uhr. Eine Messfeier am Sonntag Abend wird nicht mehr angeboten.

  • Wichtig ist, dass Sie den Termin für Ihre bestellten Messen anhand der aktuellen Gottesdienstordnungen überprüfen. Es ist uns nicht möglich, alle persönlich über die Terminverschiebung der Messbestellungen zu informieren.

  • In den einzelnen Pfarreiengemeinschaften werden Gottesdienstbeauftragte dort, wo keine Messfeier an einem Wochenende gefeiert wird, immer wieder Wort-Gottes-Feiern anbieten. Bitte nehmen Sie gerade auch diese Möglichkeit an, in ihrem Ort als Christen zusammen zu kommen und dem lebendigen Herrn Jesus in seinem Wort zu begegnen.

  • In den insgesamt fünfzehn Kirchen wird an den Werktagen nur noch alle 14 Tage eine Messfeier sein.

  • Nachdem immer weniger gebeichtet wird, haben wir uns entschieden, nur noch vor dem Oster- und dem Weihnachtsfest eine feste Beichtgelegenheit anzubieten. Wir Priester sind aber bei Bedarf und Anfrage gerne bereit, mit Ihnen einen Termin für ein Beichtgespräch oder eine geistliche Begleitung zu vereinbaren.

Bei Fragen oder Kritik können Sie sich jederzeit mit den Hauptamtlichen in Verbindung setzen. Eine große Bitte: Nehmen Sie die nötigen Veränderungen in Ihr persönliches Gebet auf.

Unser Ziel ist ein altbekanntes: Von einer Versorgungskirche hin zu einer Kirche, in der alle Glieder Verantwortung füreinander übernehmen.

Gott segne Sie!
Ihr Pfarrer Manfred Endres

 

APRIL 2017: NEUES über unseren größeren „Pastoralen Raum“

  • In den letzten Wochen waren Pfarrer Grütz, Pfarrer Endres, Pfarrer Kargl und Vikar Gabriel bemüht, in möglichst allen Gemeinden der drei Pfarreiengemeinschaften Gottesdienste zu feiern. Dabei hat sich gezeigt, dass es Sinn macht, die Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft „Immanuel, Oberelsbach“ schwerpunktmäßig aufzuteilen, nicht zuletzt um nicht nur Gottesdienste zu feiern, sondern Beziehungen zu Menschen aufbauen zu können. Beziehungen und Kontakte sind und bleiben die Grundlage aller Seelsorge. Das heißt, dass in Oberelsbach, Unterelsbach und Sondernau Hubert Grütz und in Weisbach und Ginolfs Pfarrer Manfred Endres verstärkt zum Einsatz kommen.

  • Alle wichtigen Entscheidungen sollen in Absprache mit den Verantwortlichen der jeweiligen Gemeinden im Pastoralteam getroffen werden.

  • Ziel unseres basisorientierten Denkens ist es, wenn in der Zukunft amSonntag möglichst in jeder Kirche ein Gottesdienst gefeiert wird. Wennkeine Messfeier möglich ist, sind vielerlei andere Gottesdienstformen denkbar, gemäß dem Wort unseres Herrn: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“.
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