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21. April 2019 -  Bischofsheim

Die Bischofsheimer haben ihren „Rhöndom“ wieder. Bereits am Gründonnerstag fand der erste Gottesdienst im frisch sanierten Gotteshaus statt. Pfarrer Manfred Endres freute sich sehr über die gelungene Renovierung und hofft, dass auch die Bischofsheimer ihre Kirche mit den verschiedenen Neuerungen und natürlich den hellen Farben und aufgefrischten Malereien gerne wieder annehmen. „Am liebsten würde ich jeden befragen, wie ihm oder ihr unsere neue Kirche gefällt.“

Noch sei die Renovierung nicht gänzlich zu Ende, einige Kleinigkeiten seien noch zu meistern, bat Pfarrer Endres um Verständnis, wenn das eine oder andere noch unvollständig wirke. Eine der noch anstehenden Hauptaufgaben sie die Reinigung der Kreuzwegstationen. Hier hofft die Pfarrgemeinde Sponsoren für einzelne Stationen zu finden. Eine Station wieder instand setzen zu lassen koste 350 Euro. Auch stehe die Säuberung der Kanzel und Treppe sowie des Taufsteins noch aus.

Endres erinnerte daran, dass die Kirche eigentlich schon zu Weihnachten hätte soweit fertig sein sollen, dass die Gottesdienste wieder im Rhöndom stattfinden können. „Nun sind wir glücklich, dass wir zum Hochfest Ostern miteinander in der Kirche feiern können.“

Ganz klassisch wurde die Osternacht feiert. Die Gemeinde traf sich zunächst im Pfarrgarten beim Osterfeuer an dem die Osterkreuze entzündet wurde. Pfarrer Endres sprach die alten Segensworte über dem Feuer und der Kerze, die er begleitet von den Ministranten und den Kindern, die kleine selbst verzierte Osterkerzen zu diesem Gottesdienst mitgebracht haben, in die dunkle Kirche trug.

Mit dem Ruf „Lumen Christi“ (das Licht Christi) bereitete er die Gemeinde auf die bevorstehende Auferstehungsfeier vor. Mit „Deo gratias“ (Dank sei Gott!) beantwortete die Gemeinde den Ruf. Zugleich wurde es in der Kirche heller und heller, von der Flamme der Osterkerze ausgehende wurden die Kerzen der Gottesdienstbesucher entzündet. Wie es die liturgische Tradition vorgibt sang Pfarrer Endres das Exultet, das hohe Osterlob, das in keiner Osternachtsfeier fehlen darf. Denn

„dies ist die selige Nacht, in der Christus die Ketten des Todes zerbrach und aus der Tiefe als Sieger emporstieg.“ Mit dem Einsetzen des Glorias zu dem die Altarglocken von den Ministranten geläutet wurden, wich das Dunkel dem hellen Licht des neuen Tages und die Bischofsheimer St. Georgs Kirche strahlte in ihrer ganzen neuen Pracht. Die Gläubigen begrüßten das Osterfest mit dem alten Ruf. „Der Herr ist auferstanden; er ist wahrhaftig auferstanden!“

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