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1. April 2020 - „Kreuzwege im Zeichen der Coronakrise“. In diesen Tagen der Corona-Krise haben sich Doris und Bernhard Hopf aus Riedenberg wieder einmal mit dem Kreuzweg Jesu beschäftigt. Entstanden sind daraus die Bilder, Musik und Gedanken, die sie teilen möchten.

Auf Youtube findet sich dieser moderne und meditative Kreuz- und Osterweg. Doris Hopf hat die Bilder „Sein Weg – ihr Weg - unser Weg“ dazu gemalt.

Zu finden ist dieser besondere und persönliche Kreuzweg auf Youtube unter dem Suchbegriff „Kreuzwege im Zeichen der Coronakrise“ oder über den Link:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLQwg4sNW6biqHh5HQuZbkTi2CluGf4mHi

„In diesen Zeiten ist es, neben vielen anderen Möglichkeiten miteinander in Kontakt zu bleiben, ein Zeichen unseres Weges durch die österliche Vorbereitungszeit“, erklärte Bernhard Hopf. „Wir gehen in 16 Stationen den Kreuzweg Jesu miteinander, so dass wir an Ostern und darüber hinaus Auferstehung feiern und erleben können.“ Täglich werde er auf Youtube um eine Station erweitert und will so ein pastorales Angebot für die persönliche Gestaltung der Fastenzeit auf dem Weg in dieser Corona-Zeit sein. „Entstanden sind die Bilder aus der Auseinandersetzung mit dem Leben des Jesus von Nazareth und der aktuellen Situation der Menschen in diesen Tagen.“

Schon drei Kreuzwege hat Doris Hopf gemalt hat. Für ihren Corona-Kreuz- und Osterweg hat sie als Grundfarbe verschiedene Blautöne gewählt. Vom tiefen Blauschwarz, welches das Kreuzesgeschehen, also alles Leid in der Welt symbolisiert bis hin zu hellen blauen Farbtönen, die in strahlendes Weiß übergehen, bringen die Schattierungen verschiedene Aspekte des Lebens auf das Bild.

Hierbei sei blau die Farbe des Himmels, also Symbol für die Sehnsucht nach der neuen und guten Welt, die den Menschen in dieser Zeit noch mehr bewusst werde als sonst. Die Nuancen der Blautöne spiegeln auch die blaue Schöpfungsstunde wieder, die in diesen Tagen mit dem Sonnenaufgang in der Natur zu beobachten sei.Neben den klassischen 14 Kreuzwegstationen ist ein Auferstehungszyklus in vier Bildern angehängt. Ausgehend von der Nicht-Darstellbarkeit der Auferstehung ist das erste Bild eher abstrakt und erinnert an den Urknall der Weltentstehung,

Das zweite Auferstehungsbild zeigt Maria von Magdala, jene Freundin von Jesus, die am leeren Grab dem Auferstandenen begegnet ohne ihn zu erkennen. Erst in der Begegnung der Sprache und ihrer Liebesworte wird der Auferstandene spürbar.

Das dritte Osterbild zeigt die Jünger auf dem Weg nach Emmaus. Auch hier ist der Auferstandene nur schematisch angedeutet, eher im Verborgenen anwesend. „Ihre fragenden Gesichter zeigen unsere derzeitige Realität in unserer Welt, wo wir als Menschen mehr Fragen als Antworten haben.“

Auf dem letzten Auferstehungsbild ist Christus der Auferstandene mit hoch erhobenen Händen, die über den Bildrand hinaus die ganze Welt umspannenden, gemalt. „Er ist die Mitte der konzentrischen Kreise, die die verschiedenen Gruppen und Gemeinden versinnbildlichen, die uns Menschen in dieser Zeit der Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Epidemie so sehr fehlen.“

Zur Zeit wird der vierbildrige Auferstehungszyklus des Kreuz- und Osterweges um weitere Bilder aus dem Leben der Ausbreitung des Christentums erweitert und will so eine Brücke schlagen in das Leben heutiger christlicher Gemeinden, die sich gerade in dieser Zeit vor und nach Corona neu aufstellen werden müssen. Das Ehepaar Hopf lädt alle Interessierten ein, daran teilzuhaben in diesen unsicheren Zeiten. „Heute, morgen und an jedem neuen Tag, damit unser Weg gut weitergeht und wir auferstehen werden.“

Neben dem online-Kreuzweg ist er zur Zeit auch tagsüber als Bilder-Ausstellung in der Kirche in Oberwildflecken und ab der Dämmerung bis ca. 21.30 Uhr in der Riedenberger Kirche als Videopräsentation zu sehen für Einzelbesucher, die zum privaten Gebet in die Kirche kommen. Beim Besuch der Kirchen bitte die jeweils gültigen Ausgangsbeschränkungen beachten in der Sorge um die Gemeinschaft und sich selbst.

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