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Als der verheerende Ausbruch der Coronapandemie in Indien in Deutschland bekannt wurde, haben viele Leute in Bischofsheim und Umgebung gefragt: Wie geht es Pfarrer Gabriel Gnanathiraviam ? Er hält nach wie vor Kontakt zu seinen Freunden in der Rhön und speziell im Pastoralen Raum Bischofsheim, war er doch von 2013 bis 2018 in den Gemeinden als Pfarrvikar tätig. Im Mai wandte er sich mit einem Hilferuf an seine ehemalige Gemeinde, um bedürftigen Familien und Notleidenden in der Erzdiözese Madurai helfen zu können.

Die Hilfe, die kurzfristig auf die Beine gestellt werden konnte ist enorm. Pfarrer Reinhold Kargl, der als Ruhestandsgeistlicher im Pastoralen Raum Bischofsheim seinen Wirkungskreis gefunden hat, hält engen Kontakt mit Pfarrer Gabriel. „Viele Leute aus unserem pastoralen Raum haben großartig Hilfe geleistet. Gut 8.000 Euro kamen auf sein persönliches Konto und weitere 14.500 Euro kamen beim Spendenkonto der Pfarrei St. Katharina an.“

Pfarrer Gabriel kann diese Großzügigkeit kaum fassen. „Die Rhöner sind großzügig genug, um uns zu helfen.“ Auch Pfarrer Kargl dankt für diese Hilfe, die er in dieser Form nicht erwartet hätte.

Verwendet werde das Geld für bedürftige Familien in den Pfarreien. Mit 20 bis 25 Euro kann eine Familie einen Monat lang mit Lebensmittel versorgt werden. Gelder wurden auch verwendet, um Patienten in einem Krankenhaus mit Nahrung und Medikamenten zu versorgen.

Auf ein weiteres Problem wurde er erst jetzt aufmerksam gemacht: Auf dem Gebiet der Erzdiözese gibt es vier Flüchtlingslager. Die dort lebenden Familien sind vor ca. 30 Jahren aus Sri Lanka wegen Krieg und Verfolgung geflohen, beziehungsweise vertrieben worden. Drei der Lager konnte er bis jetzt besuchen. Dort leben ungefähr 1900 Familien. Gut 200 davon haben keine Papiere und bekommen daher vom Staat keinen Pfennig Hilfe. „Eine Nonne betreut diese Menschen. Sie hat uns dorthin gebracht. Wir wollten ihnen mit Lebensmitteln helfen“, beschreibt Pfarrer Gabriel die Situation. Es wurden 200 Verpflegungspakete gepackt mit Reis, Mehl, Zucker, Öl, Kichererbsen, Linsen, Tea, Gewürze wie Kurkuma, Pfeffer, Koriander und Chili-Pulver, Anis, Senf und auch Seife. Detailliert listet Pfarrer Gabriel auf was ausgegeben und wie es finanziert wird.

Pfarrer Gabriel hilft wo er nur kann. In seiner Tätigkeit in der Caritas des Bistums ist er Ansprechpartner bei Problemen und wo es ihm möglich ist, bietet er Hilfe und Unterstützung an.

„Ich mache das, was ich richtig finde“, fasst er schließlich zusammen.

In seiner E-Mail dankt Pfarrer Gabriel speziell Reinhold Kargl sowie allen, die ihn unterstützen und versichert, dass er seine Freunde in der Rhön täglich mit in sein Gebet nimmt. Auch viele Menschen in seiner Heimat schicken Dankgebete und Fürbitte zum Himmel. Ihm selbst geht es gesundheitlich gut.


Es gibt zwei Möglichkeiten ihn in seiner Arbeit zu unterstützen:

Pfr. Gabriel Gnanathiraviam
Ligabank, Würzburg
IBAN: DE11 7509 0300 0003 1938 45
BIC: GENODEF 1M05
Dies ist eine private Zuwendung ohne steuerwirksame Spendenquittung

Kirchenstiftung Unterweißenbrunn, Sparkasse Bad Neustadt:
Iban: DE74 7935 3090 0011 1736 63
BIC: BYLADEM 1NES
Hier ist der Zweck „Corona-Nothilfe“ anzugeben, es kann eine steuerwirksame Spendenquittung ausgestellt werden.

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